SEMO (Saint Eloi Mécanique Outillage) wurde 1970 in Colomiers auf Initiative der Compagnons du Devoir gegründet. Ihr Hauptziel ist die Ausbildung junger Handwerker für Führungspositionen im Rahmen des Betriebs eines Unternehmens mit all seinen Tätigkeitsbereichen.
Ab 1975 wurde ein Konstruktionsbüro eingerichtet und die Fertigung, die bis dahin die Haupttätigkeit des Unternehmens darstellte, automatisiert. Anfang der 1980er-Jahre verlagerte sich der Fokus auf die Entwicklung von Sondermaschinen. SEMO nutzte neue Technologien, insbesondere den Aufkommen von Mikrocomputern und computergestütztem Design, um zu wachsen. Mit ersten Exporten nach Asien expandierte das Unternehmen weiter und wurde 1990 in eine Aktiengesellschaft (SA) umgewandelt. 1992 bezog es neue Räumlichkeiten in Cornebarrieu, um der gestiegenen Belegschaft Platz zu bieten. 2018 wurden der Name SEMO und ein neues Marketingkonzept eingeführt. In dieser Zeit beschäftigte das Unternehmen über 35 Mitarbeiter, darunter 151 Zeitarbeiter (TP3T) in Ausbildung, um seinen historischen Werten treu zu bleiben. SEMO entwickelt sich stetig weiter; 2020 erhielt das Unternehmen die ISO 9001-Zertifizierung, ein Beleg für die Qualität und Zuverlässigkeit seiner Produkte.
- Missionen: Entwicklung, Konstruktion, Bau und Wartung von automatisierten Roboter- und Digitallösungen für elektronische und mechanische Prozesse in fortgeschrittenen Industrien.
- Tätigkeitsbereiche: Transport, Industrieautomation, Gesundheitswesen, Elektrotechnik, Verteidigung, Luft- und Raumfahrt.
- Sachverstand: Spezialist in der Elektronikindustrie: Backend und Frontend. Fundierte Expertise in mechanischen Prozessen. Kontinuierliche Kinematik: ein Verfahren zur mechanischen und elektronischen Synchronisierung von Hochgeschwindigkeitsbewegungen.
- Kundentyp: Große französische und internationale Kunden sowie mittelständische Unternehmen, die mit unseren Tätigkeitsbereichen verbunden sind.
- Beispiele für Erfolge:
Crescendo-Bereich: Es handelt sich um ein Set aus automatisierten, modularen, standardisierten und konfigurierbaren Produktionsstationen. Das Be- und Entladen der Produkte kann manuell am Anfang oder Ende der Linie sowie zwischen den Stationen erfolgen. Dank der Anpassungsfähigkeit lassen sich neue Prozesse problemlos in die Linie integrieren; zudem können die Stationen bei Bedarf ausgetauscht werden, um die Ausführungsreihenfolge zu ändern. Diese Produktreihe ist ideal für die Fertigung kleiner, hochpräziser elektronischer und mechanischer Produkte.
Beispiel aus der Automobilindustrie: Implementierung einer automatisierten 4-Stationen-Fertigungslinie für einen globalen deutschen Automobilzulieferer. Dieses System erforderte fundierte Kenntnisse in elektronischen Integrationsprozessen, insbesondere im Metall-Laserschweißen für kleinste Bauteile (wenige Millimeter). Darüber hinaus musste das Projekt eine saubere, vollständig schadstofffreie Umgebung gewährleisten. Zur Validierung der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der vorgeschlagenen Lösungen wurde eine Prototypenlinie entwickelt.
Beispiel eines Robotikprojekts: Neuimplementierung einer Produktionslinie mit dem Einsatz von Robotern zur Komponentenversorgung, zum Be- und Entladen zwischen den Arbeitsstationen. Die ausgewählten Roboter sind Cobots, d. h. Roboter, die mit Menschen zusammenarbeiten (reduzierte Geschwindigkeit, Stopp bei Mensch-Roboter-Interaktion). Die gesamte Linie wird über eine Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) gesteuert, die alle für ihren reibungslosen Betrieb notwendigen Funktionen zentralisiert.